Montag, 24. April 2017

Franzl und der KZ-Vergleich. Oder: Was ANTIFA & Co sonst noch so verschlafen...



Ganz offen und ehrlich: Der KZ-Vergleich von Papst im Hinblick auf die Flüchtlingslager ist wirklich ein ordentlicher Fehlgriff. Sind Flüchtlingslager dafür hergerichtet worden, Menschen ohne Dach über dem Kopf schnellstmögliche logistische Hilfe in Sachen Ernährung und medizinischer Versorgung zu geben, so waren Konzentrationslager (und in diesem Kontext nicht zu vergessen: die Gulags) Orte, an denen politische Gegner und unerwünschte Bevölkerungsgruppen untergebracht waren. Im Ersten Weltkrieg waren es reine Internierungslager zur Überwachung von Ausländern, die als potentielle Spione vielleicht etwas auszwitschern könnten, im Dritten Reich und im Kommunistischen Russland war es dagegen auch auf die existentielle Wegsperrung und Vernichtung von ganzen Menschengruppen ausgeweitet worden.

Andererseits muss man auch auf die innere Gewalt hinweisen, die in solchen KZs und in Ghettos wie in Warschau herrschte: Unter de Gefangenen gab es oft "Kappos", die für die Aufsicht (und teilweise das Ausspionieren) zuständig waren und ihre Machtstellung anderen gegenüber ausnutzten. Auch die "heldenhaften" internierten Kommunisten in Buchenwald konnten nur dadurch als Gruppe überleben, weil sie andere - besonders Juden - über die Klippe warfen.

Und hier sind wir am Knackpunkt, der gerne bei der Berichterstattung - aber auch bei der Diskussion um die Unterbringung und Kontrolle von den nach Europa kommenden Migranten - übersehen wird: Der persönliche Kontext, warum Franziskus die Zustände innerhalb von Flüchtlingslagern mit denen eines KZs vergleicht:


[...] Seine Worte fielen bei einer Zeremonie zum Gedenken an moderne christliche Märtyrer. Er wich damit von seinem ursprünglichen Redetext ab. Der Papst stellte den Vergleich zur Nazi-Zeit an, als er von einem Flüchtling berichtete, den er 2016 auf Lesbos getroffen hatte. Dessen Ehefrau sei wegen ihres christlichen Glaubens vor den Augen ihres Mannes getötet worden.

"Ich weiß nicht, was aus ihm geworden ist, ob er es aus seinem Konzentrationslager heraus geschafft hat", sagte der Papst. An anderer Stelle während der Zeremonie in der römischen Bartholomäuskirche sprach Franziskus von "diesen Konzentrationslagern - es gibt so viele, volle Konzentrationslager ... weil internationale Abkommen anscheinend wichtiger sind als Menschenrechte".
[...]


Man kann es einen Fehlgriff nennen, die Einrichtung selbst als Konzentrationslager zu bezeichnen. Es gibt weder Beamte und Soldaten, die darauf bedacht sind, die Untergebrachten zu vernichten, noch werden sie zu unmenschlichen Arbeiten gezwungen. Dafür gibt es aber wieder mal die "Kappos". Die jedoch nicht wie damals ihre Macht von den Aufsehern erhielten, sondern sie sich selbst angeeignet haben - und zwar aus Hass gegenüber anderen.

Das erschreckende ist nicht nur, dass diese Gewalt vor sich hinexistiert. Es reicht schon, aus einem anderen Land zu kommen. Sollte man Jesiden oder Christ oder Homosexuell sein, wird es unter Umständen nur noch unangenehm bis unerträglich. Bei den Homosexuellen hat man bereits reagiert und (leider nur) stellenweise für eine entsprechende Umquartierung gesorgt, um sie ihren Peinigern zu entziehen. Bei anderen sieht es anders aus: Entweder wird dies geleugnet oder man entschuldigt sich: "Das würde ja unfair und spaltend gegenüber den anderen Flüchtlingen wirken."

An dieser Stelle fühlt man sich schon an Henryk M. Broders Bemerkung "Deutschland liebt tote Juden" erinnert: Einerseits wird ständig auf den Antisemitismus des Dritten Reiches verwiesen und an die Opfer des Rassenwahns erinnert, Gedenkstätten werden gepflegt, das Gedenken immer wieder ins Gedächtnis gerufen, damit so etwas "nie wieder passiert". Und zugleich verschließt man seine Augen vor dem real existierenden Antisemitismus, der unter Migranten grassiert. 

Und die glorreichen Antifaschisten und mutigen Vorzeige-Demokraten, die in Köln so wacker gegen die (vermuteten) Antisemiten der AfD gemonstrierten und sie regelrecht "vernichten" wollten? 

Na ja, die merken nicht einmal, wenn echte Antisemiten unter ihnen auftauchen. Bei der Ermordung eines Flüchtlings aus Eritrea in Dresden war es ja nicht anders: Als das Gerücht die Runde machte, er sei von einem Rechtsradikalen ermordet worden, tobten sich Linksextreme in der Innenstadt ordentlich aus, um wie immer mal wieder ordentlich Luft gegen Rechtsextremismus und - wenn dieser nicht manifest vorhanden - gegen das "System" und "die Bullen", die das ja überhaupt möglich gemacht hätten durch ihr Nichtverhindern, rauszulassen. Nachdem herauskam, dass der Mörder ein Mitflüchtling war, herrschte plötzlich Funkstille. Zu den Gewalttaten, die innerhalb der Flüchtlingsunterkünfte herrschen? Zur Gewalt, die Flüchtlinge gegen schwächere Flüchtlinge auslassen? Wartet man au dieser Seite wie auch von der Politik bis heute.

So könnte man auch über die nationale und internationale Reaktion sprechen: Der Vergleich von Franziskus war unangebracht, weil pietätslos. Wie es innerhalb von Flüchtlingslagern aussieht: egal.

Und wie Schlepper mit Menschen umgehen: Schon vergessen, auch wenn viel Gold dabei verloren geht.


Freitag, 21. April 2017

Wenn selbst "Wissenschaft" absurd wird...



...dann weiß man, es ist Pseudowissenschaft. Oder "Pop-Science". Wo so ungefähr das Selbe herauskommt.


[...] Naturwissenschaftler sind daher stetig bemüht ihre eigene Erkenntnis immer wieder aufs neue zu hinterfragen, wo Geisteswissenschaftler eine „Wahrheit“ nach der anderen produzieren. Einer der Hauptredner beim morgigen Marsch wird Bill Nye sein – in Amerika als der „science guy“ bekannt. In seiner Sendung erklärt er regelmäßig die Mysterien des Universums. 

Nyes Teilnahme war jedoch im Vorfeld umstritten. Als weißer, heterosexueller Mann decke er nicht die gesamte Vielfalt der US-Bevölkerung ab, so die Kritik. Außerhalb seiner vertrauten Gefilde sind Nyes Aussagen übrigens oft weit weniger wissenschaftlich. Vor zwei Jahren erklärte er, der Aufstieg des Islamischen Staates sei eine direkte Folge des Klimawandels. So einfach ist das.


Donnerstag, 20. April 2017

Risus Paschalis licet: Exorzist mal anders...

Erst habe ich ja gedacht, dass dieses Meme nur ein blöder Scherz sei.  Dann habe ich nachgegoggelt :-I





50 Jahre nach Adenauers Tod...



... überrascht es immer noch, woher viele kritische Ansichten, die heute noch existieren, so dahergekrochen kamen.


[... ] Für eine Kommunistin wie Ulrike Meinhof muss die Ära Adenauer selbstredend ein trübes Kapitel gewesen sein. Sie hatte sich zu ihrer besten Zeit als Publizistin - eine gern in bürgerlichen Medien gedruckte, zu Diskussionen ins Staatsfernsehen geladene Linksintellektuelle - nie als illegales KPD-Mitglied geoutet. Hätte sie in diesem Punkt Flagge gezeigt, so wären ihr wichtige Kanäle verschlossen geblieben.

Wer Meinhofs Text aus dem Fischer-Buch nachliest, erkennt aber unschwer die Melodie aus Ostberlin. Neben luzidem Mief & Muff-Spott über das „Altmodische“, „Kleinkarierte“ und „Provinzielle“ des Adenauer-Bonns, neben Klageliedern über zu hohe Mieten und zu geringe soziale Wohltaten läuft alles auf einen Hauptvorwurf raus: Adenauer hatte die Westbindung robust durchgesetzt und unumkehrbar gemacht. Die zu knacken von jeher das vornehmste Ziel aller kommunistischen und kryptokommunistischen Anstrengungen auf westdeutschem Boden war. Zitat Meinhof: „In diesem Land wird gelebt, als gäbe es keine anderen Bündnispartner als die der NATO.“ Klar, wer die alternativen Bündnispartner gewesen wären. [...]



Nicht dass Adenauer perfekt gewesen wäre - seien wir ehrlich, wer ist das schon. Er hat auch ab und an seine Macken gehabt. Doch dass später gerade diejenigen vom "Muff von Tausend Jahren" sprechen, die von einer Regierung finanziert werden, die selbst ehemalige Nationalsozialisten scharenweise aufnahm und GESTAPO-Methoden regelrecht bis zum totalen Misstrauen in der Bevölkerung perfektionierte, dürfte wahrscheinlich der größte Witz daran sein.

Von den nach neutralen Bewertungen regelrechten faschistoiden Methoden ganz zu schweigen, der man sich einfach dadurch entledigte, indem man alles außerhalb der kommunistischen und sozialistischen Ideologien als alternativlos faschistisch bezeichnete.


Mittwoch, 19. April 2017

Gute Animation: Nicht kopieren, sondern imitieren

Einer der Gründe, warum von den meisten Menschen die Filme von Studio Ghibli erheblich angenehmer und realer empfunden werden als etwa die von Ralph Bakshi, wo mit der Rotoskopie-Technik versprochen wird, kostengünstigere und gleichzeitig realere Animationen durch bloßes Abpausen zu erzeugen (4:10).




Samstag, 15. April 2017

"Wie ein Mensch, der die Sonne schmäht und doch ihr Licht bewundert"

Der Kirchenvater Athanasius über die Kraft des Kreuzes
Entnommen aus der Bibliothek der Kirchenväter.


[...] Da wir aber die Traktate der Lehrer augenblicklich nicht zur Hand haben, so müssen wir das, was wir von jenen gelernt haben, dir mitteilen und schreiben — ich meine nämlich den Glauben an Christus den Erlöser —, damit man nicht die bei uns vorgetragene Lehre geringschätze noch auch den Glauben an Christus für unvernünftig halte, wie etwa die Heiden, die mit verleumderischer Zunge spotten und offen über uns lachen, obschon sie uns immer nur das Kreuz Christi vorzuhalten wissen. 

Und doch gerade daraufhin möchte man ihren Stumpfsinn am meisten betrauern, weil sie, die Spötter des Kreuzes, nicht sehen, wie seine Kraft die ganze Welt erfüllte, und wie durch das Kreuz die Werke der göttlichen Erkenntnis allen offenbar geworden sind. Denn wenn auch sie Leute wären mit einem geraden Sinn und Blick für seine Gottheit, dann würden sie über etwas so Grandioses nicht spotten. 

Nein, vielmehr müßten auch sie ihn als Weltheiland anerkennen und einsehen, daß das Kreuz der Kreatur nicht zum Verderben, sondern zum Heile geworden ist. Denn wenn mit dem Eintritt des Kreuzes in die Welt aller Götzendienst ein Ende nahm, wenn alles Gaukelspiel der Dämonen diesem Zeichen weichen muß und nur mehr Christus angebetet und durch ihn der Vater erkannt wird, wenn die Widersacher zuschanden werden, er aber täglich die Herzen derer, die ihm widersprechen, im stillen umstimmt, wie kann man da noch — man darf sie wohl mit Recht so fragen — an ein Menschenwerk denken, anstatt zu bekennen, daß es der Logos Gottes und der Heiland der Welt ist, der das Kreuz bestiegen hat? 

Mit diesen Leuten scheint es ähnlich zu stehen wie mit einem Menschen, der auf die Sonne schmähte, die hinter den Wolken sich verbirgt, und doch ihr Licht bewunderte, weil er sieht, wie die ganze Schöpfung von ihr beleuchtet wird. Denn wie das Licht schön ist und schöner noch die Sonne als Quelle des Lichtes, so muß auch, da die Erfüllung des ganzen Erdkreises mit der Erkenntnis Gottes eine göttliche Tat ist, der Schöpfer und Lenker eines solchen Wunderwerkes Gott und Gottes Logos sein. [...]


Freitag, 14. April 2017

P. Romuald Bauerreiß OSB: Der Schmerzensmann und die Liturgie

Die imago pietatis, den Schmerzensmann, nennt P. Romuald Bauerreiß (1893-1971), Benediktiner der Abtei St. Bonifaz in München und Kirchenhistoriker, eine seltsame Darstellung, die ihren Ursprung im Orient hat. Wie auch der Herr im Elend, den der Ritter Heinrich auf Schloss Aufenstein am Eingang des Navistales in Südtirol von einer Pilgerfahrt ins Heilige Land als Kopie mit nach Matrei brachte. 1931 veröffentlichte Bauerreiß in München seine Studie: "Pie Jesu" - Das Schmerzensbild und sein Einfluss auf die Mittelalterliche Frömmigkeit. 


Der Herr im Elend, eine besondere Darstellung Jesu als Schmerzensmann, kam zwar erst 1938 nach Wigratzbad. Aber seine Verehrung an der Gebetsstätte macht die Ausführungen Bauerreiß´ auch für uns interessant, zumal der Autor den eucharistischen Bezug dieser Darstellung und die Entwicklung zum Herz-Jesu-Bild beschreibt. Die älteste abendländische Darstellung des auch Erbärmdebild genannten Schmerzensmannes findet sich in einem römischen Missale des 13. Jhdts. Es befindet sich unmittelbar über den Wandlungsworten.

"Das Schmerzensmannmotiv hat vor allem an Orten und Gegenständen Verwendung gefunden, die mit der Eucharistie in engsten Zusammenhang stehen. So begegnet es vor allem auf jenen eigenartigen Vorläufern unserer heutigen Tabernakel, den Sakramentshäuschen." In der weiteren Entwicklung wurde der Schmerzensmann an Sakramentshäuschen, Tabernakeln und auch Monstranzen durch die arma Christi (die Leidenswerkzeuge) tragende Engel ersetzt.

Desweiteren kann das Bildnis mit der Bestattungskultur in Verbindung gebracht werden als mittelalterliches Friedhofsbild. Hier wird der Totenpatron St. Michael ersetzt durch Darstellungen des Christus - Salvator. Die Bezeichnung des Bildnisses als Pie Jesu findet dann auch Bezug in der Totenliturgie. Die sühnende Kraft des Opfers Christi für die Seele der Abgestorbenen führt wieder hin zum eucharistischen Bezug der Darstellung des leidenden Christus.
Im Hochmittelalter vermischte sich der Schmerzensmann mit dem Rex gloriae, dem König der Herrlichkeit. Der Schmerzensmann weist auf seine Wunden und bleibt doch Herrscher und Weltenrichter.

Den Ausführungen über die Imago pietatis folgt bei Bauerreiß dann ein Abschnitt über die Hostienlegenden des Hoch- und Spätmittelalters.und eine Auflistung von "Hostien"-Kirchen, also von Orten, an denen eucharistische Wunder sich ereigneten, mit kurzer Beschreibung. In der Nähe der Hostienfundstellen findet sich häufig ein Bild des Schmerzensmannes, bald dem Urtyp gleichend, bald in erweiterter Auffassung (Salvador mundi, Gregoriusmesse, Grabchristus); so erscheint als Plastik oder Bild Christus als Salvador mundi oder imago pietatis, als Christus sepultus oder in Verbindung mit der Schmerzensmutter. Diesem Bildnis der Pietá ist ein weiterer Abschnitt des Buches von Bauerreiß gewidmet, nach dem sich dann der für unserer Gebetsstätte wieder bedeutsameren Entstehung des Herz-Jesu-Bildes widmet. [...]
Quelle: Wigratzbad Aktuell, Jahrgang 17 Nr. 2, April/Mai/Juni 2017. S. 5-7)


Freitag, 7. April 2017

"Stell dich doof, wenn der Pfarrer kommt!"



So könnte man ungefähr die Routine bezeichnen, unter der Weihbischof Gerhard Maria Wagner aus Linz für seine Yoga-Kritik medial regelrecht zusammengeprügelt wurde. Um dann gleich wieder dort weiter zu machen, wo man kurz mal aus argumentativem Kalkül vertuscht hat.


[...] Bei der Lektüre der Berichtserstattung kam man ins Staunen. Wie konnte das sein? Mit einem Schlag waren alle „kosmischen“ und „spirituellen Energien“ verschwunden, mit denen Dutzende von „Schamanen“, „Hexen“, „Energetiker“ und „Heiler“ aller Art das Land mit ihrer Werbung überschwemmen. Ein Blick auf die Visitenkarten, Werbezettel und Internetseiten dieser modernen „Druiden“ enthüllt, daß sich Yoga auffällig häufig in deren Angeboten findet. Wie das? Purer Zufall? Alles nur Show, um „Kohle“ zu schaufeln? Alles nicht ganz ernstgemeint? Täglich werden mit der Aktivierung von okkulten „Energien“ hilfesuchende Menschen geködert. Sobald das jemand kritisiert, wie Pfarrer Wagner, ist alles ganz anders? Plötzlich war nur mehr die reine, nüchterne Entspannungstechnik für Körper und Geist übrig.

Auf Pfarrer Wagner wurde von den Kirchenverantwortlichen und den Medien kräftig eingedroschen. Doch schon am nächsten Tag ging die Werbung der Schamanen, Hexen und Energetiker mit ihren „spirituellen Kräften“ samt Yoga-Angebot munter weiter.
[...]

 Dürfte eigentlich auch unter der Kategorie "Lückenpresse" laufen - wäre das innerhalb Deutschlands und Österreichs besonders im kirchlichen Bereich nicht inzwischen schon der totale Normalzustand.



Montag, 3. April 2017

Lückenpresse, 2. Akt. Oder: Journalistische Freiheiten heute.


Don Bosco hat schon einmal so schön gesagt: "Die Macht der Bösen lebt von der Feigheit der Guten." 

Und das wird wohl oder übel das Ergebnis sein, wenn man es mit der Pflicht der neutralen Information nicht ganz so ernst nimmt - besonders wenn man Teil der "Vierten Macht im Staate" ist. Ein Lied davon kann Ben Krischke auf der Achse des Guten singen:


[...] Mich überraschte damals sehr, dass sich die Journalisten-Kollegen bei der morgendlichen Polizei-Presserunde, wo uns die Nachricht über den Auftritt von Inge Viett eröffnet wurde, schnell darauf verständigt hatten, nicht darüber berichten zu wollen. Das muss man sich mal vorstellen: Eine ehemalige Terroristin hält anlässlich des G20-Gipfels eine öffentliche Rede und die Lokalblätter und lokalen Radiosender wollen schweigen.

Entgegen der vermeintlichen „Absprache“ jedoch stand am nächsten Tag ein entsprechender Artikel in von mir in „meiner“ Zeitung. Die Nachricht machte schnell die Runde und auch überregionale Medien berichteten. Mein kleiner Scoop stieß einer Kollegin einer anderen Zeitung derart sauer auf, dass ich noch am selben Tag eine Nachricht erhielt, in der mir „Illoyalität“ vorgeworfen wurde.
[...]

Samstag, 1. April 2017

Donnerstag, 30. März 2017

Dan Brown hat Recht gehabt...


... Geheimnisse und Symbole, die auf eine tiefere Wahrheit hinter der uns bekannten Wirklichkeit hinweisen, kann man überall finden, besonders in Kirchen.




"Jesus war der König der Schweiz...

... warum hätte man ihn sonst an einem Kreuz hingerichtet?"




An sich schon seltsam, dass man jeder möglichen "Entdeckung" außerhalb der Kirche hinterherläuft, die man regelmäßig mit "historisch" etikettiert, aber nie auf die lebendige Tradition innerhalb der Kirche hört...


Mittwoch, 29. März 2017

Wie war das nochmal mit "Faschismus"?



Faschistisch kann - nach Meinung vieler Linker - nur ein totalitärer Staat sein, der definiert, was Gut und Richtig, die Wirklichkeit an sich ist und damit nicht nur die Lebensweise, sondern auch das Denken vorgibt.

Doch was wenn der Staat dabei ist, linke Ideologien, Konstruktionen und Vorgehensweisen als Handlungsprinzipien durchzusetzen? Und zwar so, wie es diese Gruppen vorher generell ablehnten?

Ganz einfach: Man schaltet von "Der Staat und die Gesellschaft haben mir nichts zu sagen" um in den Modus "Der Staat hat es legitimiert und von der Gesellschaft wird es anerkannt - also kann es nichts anderes als richtig und für jedermann verpflichtend sein - sonst ist man ein ewiggestriger Fanatiker - oder eben Faschist."

Und hier wird es selbst für einen "Gottkanzler" absurd.


[...] Schulz´ Forderung ist aber nicht bloß Stimmungsmache für den Wahlkampf, sondern ein Akt von Willkür und von Populismus unterster Schublade.

Ehe und Familie existieren vor dem Staat. Ihre Natur (Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau) haben sie also nicht von Staat erhalten. Ehe und Familie sind sogar die Keimzelle des Staates. Es bedeutet, dass der Staat aus einer Verbindung von Familien entstammt. Eine Zusammensetzung von Familien bildet ein Volk und damit ein kollektives Wesen mit öffentlichen Interessen und Aufgaben. Der Staat ist das Organ, das sich um diese Interessen und Aufgaben kümmern soll.

Die Forderung nach einer „Ehe für alle“ impliziert die Vorstellung, der Staat dürfe nach Gutdünken definieren, was eine Ehe und was eine Familie ist. Dies wäre aber blanke Willkür und im Grunde ein despotischer Akt. Der Staat würde sich anmaßen, eine Institution, die unabhängig von ihm existiert, umzudeuten.
[...]


Samstag, 25. März 2017

Make Church Architecture Great Again!

Können sich die Deutschen eine Scheibe von abschneiden :3

Traditionelle Kirchenarchitektur ist in den USA wieder der Renner. Diese Seite zeigt Entwürfe, die in den folgenden Jahren umgesetzt werden sollen. Unter anderem dieses Karmel-Kloster in Wyoming.



Aber auch bei Renovierungen wird dieses Konzept schon seit Längerem umgesetzt.